Sitz der Genossenschaft HILFE:
Freiestrasse 83
CH-8032 Zürich

Pch.-Kto. 80-1313-9

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Martin Lobsiger
Brünnlistrasse 2
CH-8182 Hochfelden
Tel/Fax:
+41 (0)44 860 06 33
e-Mail: martin.lobsiger@gmx.ch

Peter Rüegger , Kassier
Zürichstrasse 8
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Deutschland

Remo Fuchs
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Tel./Fax
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BLZ:
11950 / Kto. 0695/39401/00
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AT55 1100 0069 5394 0100

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Das ist das Wort, das der Herr geboten hat: Bringt aus eurer Mitte eine freiwillige Gabe für den Herrn; jeder, den sein Herz dazu treibt, der soll sie bringen, die freiwillige Gabe für den Herrn (2. Mo 35, 4-5)

Ich staune immer wieder, wie viele Herzen dazu „getrieben“ werden, für soziale Zwecke eine freiwillige Gabe zu geben. Es freut uns, dass Menschen das Anliegen mit uns teilen wollen, armen und in Not geratenen Mitmenschen zu helfen.

Beim Behandeln von Unterstützungsgesuchen sehen wir uns als „Brunnen“, wie es in einem Gedicht so schön heisst: „Ich bin ja Brunnen nur, nicht Quelle. Mir fliesst es zu, ich geb’s nur weiter, drum klingt mein Plätschern froh und heiter“.  Und immer waren genügend Mittel vorhanden, um den Hilferufen gerecht werden zu können. Herzlichen Dank den treuen Spendern.

Der Lohn für unsere Arbeit ist die Dankbarkeit derjenigen, denen wir rasch und unbürokratisch helfen und zeigen konnten, dass sie in ihrer Not nicht allein gelassen werden.

Die uns zur Verfügungen gestellten Mittel haben wir in verschiedenen Projekten und Kontinenten eingesetzt:

Niger

Nebst der Übersetzung der Bibel in die Tamajaq-Sprache liegt Ichya und Marianne Mahamadou-Sterchi das soziale Engagement im Niger sehr am Herzen. Sie möchten dem Evangelium mit Wort und Tat Flügel verleihen. Die HILFE hat ihnen für die Erweiterung der „Getreidebank“ einen grösseren Betrag zur Verfügung gestellt.

Der Niger hat mehrere Nahrungsmittelkrisen hinter sich. Die Regenzeit fiel teilweise sehr mager aus. Deshalb möchten Irhya und Marianne mit sog. Getreidebanken die Grundversorgung armer Familien zu erschwinglichen Preisen sicherstellen und sie in Dürrezeiten vor Hunger und Ausbeutung bewahren.

Der Niger hat mehrere Nahrungsmittelkrisen hinter sich. Die Regenzeit fiel teilweise sehr mager aus. Deshalb möchten Irhya und Marianne mit sog. Getreidebanken die Grundversorgung armer Familien zu erschwinglichen Preisen sicherstellen und sie in Dürrezeiten vor Hunger und Ausbeutung bewahren.

Ziel ist, die Getreidebank zu erweitern und damit 100 bis 200 Familien versorgen zu können. Das „Projekt Getreidebank“ soll auch Anregung für die

Bevölkerung im Niger sein, solche Projekte in eigener Regie ins Leben zu rufen (Hilfe zur Selbsthilfe)..

Die Tamajaq durchleben eine schwierige Zeit, geprägt von der Armut, Hoffnungslosigkeit. Oft fehlt eine Zukunftsperspektive. Die Hilfsbereitschaft über die Sippe/Stamm hinaus erleichtert den Kontakt zur Bevölkerung, um konkret etwas von der Liebe Gottes weiterzugeben.

Tansania

Ifisi-Hospital: Der Spital-Erweiterungsbau mit Platz für einen Mehrzweckraum (Seminare, Sitzungen, Andachten), für diverse Behandlungszimmer, Labors und eine grössere Physiotherapie ist fertig gestellt. Am 24. Juli 2010 wurde der neue Trakt im Beisein einer HILFE-Delegation seiner offiziellen Bestimmung übergeben.

Die Freude der Spitalleitung und der Angestellten war beeindruckend

Die HILFE will in Ifisi-Mbalizi vermehrt Projekte fördern, die die Unterstützung von mittellosen Familien zum Ziel haben. Dazu gehört auch die Unterstützung von mittellosen Patienten, die sich eine Operation oder eine Behandlung im Spital sonst nicht leisten könnten und dadurch ohne Hilfe blieben.

In enger Zusammenarbeit mit Dr. Andi Kemmler wurde dem Ifisi-Hospital ein umfangreiches Instrumentarium für die orthopädische Abteilung gespendet. Andi ist dafür äusserst dankbar, da immer mehr Patienten von immer weiter her in ihrer Not das Ifisi-Hospital aufsuchen.

Auch vielen körperlich behinderten Patienten, Verbrennungskindern mit chronischen Wunden und Kontrakturen sowie solchen mit chronischen Knocheninfektionen soll eine adäquate Behandlung geboten werden. Kinder mit Geburtsgebrechen haben fast keine Chance auf eine gute Behandlung. Diesen, meist jungen Patienten, möchten Sereina Kappeler und Andi Kemmler gerne helfen, da genau diesen vergessenen Ärmsten der Armen Jesus Christus geholfen hätte! Die HILFE unterstützt sie gerne in dieser Aufgabe.

Für umfangreiche Renovationsarbeiten in der Bibelschule Mshewe hat die HILFE einen grossen Betrag zur Verfügung gestellt. Anlässlich eines Besuches konnte ich mir vom Zustand der Gebäude, insbesondere der Unterkünfte und sanitarischen Anlagen für die Bibelschüler und deren Familien ein Bild machen. Die meisten Häuser wurden vor mehr als 20 Jahren gebaut. Der Zahn der Zeit und der Termiten  haben inzwischen zerstörerische Arbeit geleistet.

Nach einem Zweijahreskurs kehren die Bibelschüler mit ihren Familien in ihre Dörfer zurück. Der Wiedereinstieg ins Alltagsleben ist oft schwer und bedeutet für viele einen völligen Neuanfang. Die HILFE hat sich für die nächsten 5 Jahre verpflichtet, jedem Absolventen eine Starthilfe auszuzahlen, damit er zu Hause wieder Fuss fassen kann.

Ghana

Die Klinik FEC (Faith Evangelical Church) erbringt mit ihrem medizinischen Angebot nach wie vor eine sehr gute Dienstleistung in der Hauptstadt Accra. Mit ihrem sozialen Engagement kann sie die christliche Botschaft glaubhaft untermalen. Deshalb haben wir auch in diesem Jahr Medikamentenlieferungen im Wert von CHF 30'000 bewilligt.

Kongo

In Zusammenarbeit mit Christian Ninck und der Organisation „La Colombe Suisse“ unterstützt die HILFE den Aufbau eines Mikrokredit-Institutes in der Hauptstadt Kinshasa.  Dank der konsequenten Verfolgung von „Hilfe zur Selbsthilfe“ konnte vielen Klein- und Kleinstunternehmern /-unternehmerinnen  geholfen werden, ihre Existenz auszubauen und so das Einkommen für ihre Familie zu sichern.

Brasilien

Die wertvolle diakonisch-missionarische Arbeit von Balz Meili (UEMI) hat die HILFE schon verschiedene Male unterstützt. Durch die Zuwanderung der Landbevölkerung sind um die ganze Stadt mehrere Armenviertel entstanden, u.a. auch direkt vor dem Gelände der UEMI.

Das sogenannte „Primavera“ Armenviertel ist gezeichnet von Alkoholmissbrauch, Drogen, Prostitution, Kriminalität, Not, zerrütteten Familien und einer Vielzahl von Kindern. Viele von ihnen verbringen den Alltag auf einer Abfallhalde der Stadt, wo sie Essensreste und verwertbare Gegenstände sammeln.

Mit einem attraktiven und altersgerechten Programm von Sport, Spiel, Basteln und Erzählen von biblischen Geschichten kann den Kindern eine echte Alternative zum aussichtslosen Strassenleben geboten werden.

Die HILFE hat für diese nachhaltige Arbeit einen grösseren Beitrag zur Erstellung eines Mehrzweck-Sportplatzes und zur Umzäunung des Resgate-Geländes freigegeben. – Hauptanliegen von UEMI ist, im persönlichen Gespräch und mit täglichen Andachten, den Kindern in Liebe zu begegnen und ihnen so die christliche Botschaft praktisch nahe zu bringen.

Israel

Israel und Brigitte Harel haben mit einem Team und Gottes Hilfe in Schar Ha Emek eine neue Gemeinde gegründet. Für die Herrichtung eines geeigneten Gebäudes für Gottesdienste und weiteren Gemeindeaktivitäten hat die HILFE die notwendigen finanziellen Mittel für Material und Mobiliar zur Verfügung gestellt. Die junge Gemeinde hat mit viel Elan und Eigenleistungen die Räumlichkeiten renoviert und zweckdienlich eingerichtet.

Rumänienhilfe

Alljährlich leistet die HILFE einen wesentlichen Beitrag an die Transportkosten von Hilfsgütern nach Rumänien. Sowohl Ernst Haab (ETG Rümlang) als auch Werner Keller (ACASA), die diese Gütertransporte mitorganisieren oder den Lastwagen sogar selber nach Rumänien chauffieren, sind für diese Zuschüsse sehr dankbar.

Sozial-diakonische Projekte in ETG-Gemeinden

Sozial-diakonisches Werk vor der Haustür! - Der HILFE ist es ein grosses Anliegen, Projekte von ETG-Gemeinden zu unterstützen, denen eine soziale Tätigkeit in der Gemeinde-Umgebung zugrunde liegen. Der Vorstand hat dafür Rahmenbedingungen formuliert und genehmigt.
Steffen Braun (ETG Pfäffikon) hat im Mai 2010 mit dem Aufbau einer sozialen Werkstatt begonnen. In begleiteten Arbeitsplätzen sollen drogenabhängigen, arbeitslosen, ausgegrenzten oder sonst benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit geboten werden, sich neu oder wieder in den Arbeitsmarkt und somit in die Gesellschaft eingliedern zu können.

Als Anschubfinanzierung zum Ausbau der nötigen Infrastruktur (Werkzeuge, Maschinen, Installationen, etc.) hat die HILFE einen Beitrag zugesichert.

Eine Anfrage einer weiteren ETG–Gemeinde für ein Diakonie-Projekt steht bereits an.

Arbeitsgruppe „Diakonie in den Gemeinden“

Unter der Leitung von Remo Fuchs befasst sich eine Arbeitsgruppe intensiv mit den Möglichkeiten und Vorgehensweisen für solche diakonische Gemeinde-Projekte.

Wechsel im Vorstand

Otto Haab (ETG Mettmenstetten) und Heinrich Schmidt (ETG Siegelsbach) haben ihren Rücktritt aus dem HILFE-Vorstand gegeben. Beide haben viele Jahre im Vorstand tatkräftig mitgewirkt, weshalb ihr Rücktritt, nebst dem Verständnis für ihren Entscheid, auch Bedauern auslöste.

Anderseits ist es sehr erfreulich, dass an der Generalversammlung vom 30. Mai 2010 gleich drei neue Vorstandsmitglieder gewählt werden konnten, nämlich Simone Gutwein (ETG Lindenwiese), Karl Schmidt (ETG Siegelsbach) und Liselotte Trachsel (ETG Mettmenstetten). Es erfüllt uns mit grosser Genugtuung und Dankbarkeit, dass sich ETG-Mitglieder für diese schöne Aufgabe mit ganzer Hingabe zur Verfügung stellen und mit uns am Auftrag der Nächstenliebe mitarbeiten wollen.

Ein herzliches Dankeschön all denen, die unsere Arbeit finanziell oder mit mutmachenden Worten unterstützen.

Herzlichen Dank

Wir, als Genossenschaft HILFE, haben nur die Funktion eines Brunnens, der das Wasser, das ihm von der Quelle zufliesst, den Durstigen weitergibt.

JuLi 201! / Martin Lobsiger, Präsident